Mein eigener Weg hat mich zu den Themen Entwicklungs- und Bindungstrauma sowie zum Ehrlichen Mitteilen gebracht.

Mein Name ist Maximilian Bung und ich lebe in Lüdenscheid.
Lange Zeit in meinem Leben wusste ich nicht genau, warum ich innerlich so leide. Ich spürte, dass etwas in mir nicht stimmte, konnte es aber nicht richtig greifen. Da ich dachte, ich müsse etwas an mir verändern, begann ich nach Lösungen zu suchen.
Ich versuchte vieles: Sport, Ernährung, Meditation, Yoga, vegetarische und teilweise vegane Ernährung und verschiedene Wege der persönlichen Entwicklung. Ich glaubte lange, wenn ich mich nur genug optimiere, müsste es mir irgendwann besser gehen.
Auch körperliche Ursachen wurden gesucht. Irgendwann wurde bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, und mir wurde gesagt, dass ich dafür dauerhaft ein Medikament einnehmen müsse. Doch in mir blieb eine wichtige Frage: Warum reagiert mein Körper überhaupt so?
Mit der Antwort „Das ist einfach so“ konnte ich mich nicht zufriedengeben. Ich wollte verstehen, wo mein inneres Erleben wirklich herkommt.
Nach außen wirkte ich meist bodenständig, freundlich und „gut drauf“. Innerlich fühlte ich mich jedoch oft leer, einsam und verzweifelt. Heute verstehe ich, dass ich über lange Zeit eine Art Maske getragen habe, um im Alltag zurechtzukommen.
Erst als ich auf die Themen Entwicklungs- und Bindungstrauma gestoßen bin, begann sich für mich vieles zu erklären. Mir wurde klar, wie stark frühe Erfahrungen unser Nervensystem, unsere Gefühle und unsere Beziehungen prägen können.
Von da an begann ich, mich intensiver mit diesen Zusammenhängen zu beschäftigen – nicht nur theoretisch, sondern auch über eigene Erfahrungen.
Auf diesem Weg bin ich auch dem Ehrlichen Mitteilen (EM) nach Gopal Norbert Klein begegnet. Durch EM und durch die Beschäftigung mit meinem eigenen Nervensystem habe ich begonnen, mich selbst auf eine neue Weise wahrzunehmen und besser zu verstehen.
Ich befinde mich selbst auf einem Weg, die Zusammenhänge von Entwicklungstrauma und Nervensystem immer besser zu verstehen und die darunterliegenden Muster bewusst wahrzunehmen. Durch dieses bewusste Wahrnehmen kann Schritt für Schritt mehr Integration entstehen.
Ich habe auf meinem Weg auch verstanden, dass Symptome oft keine Störungen sind, die beseitigt werden müssen, sondern ein Hinweis des Nervensystems darauf, dass etwas in uns gesehen und verstanden werden möchte.
Aus meiner Erfahrung heraus kann Begleitung besonders dann hilfreich sein, wenn jemand diese inneren Prozesse nicht nur theoretisch versteht, sondern auch aus eigener Erfahrung kennt.
Aus diesem persönlichen Weg heraus ist der Wunsch entstanden, auch anderen Menschen einen Raum dafür zu ermöglichen.
Ich möchte Menschen die Möglichkeit geben,
- Ehrliches Mitteilen (EM) selbst zu erfahren
- mehr über Entwicklungs- und Bindungstrauma zu verstehen
- und im Einzelkontakt Begleitung und Orientierung zu finden.
Ich arbeite traumasensibel bzw. traumainformiert.
Mein Angebot ist keine Psychotherapie, sondern Begleitung, Information und Erfahrungsraum.